Was ist Reittherapie?

Bereits 460 vor Christus hat Hippokrates festgestellt, dass dem Pferdegang ein ,,Heilsamer Rhythmus" innewohnt.
Die Reittherapie gelangte nach dem zweiten Weltkrieg zu mehr Aufmerksamkeit, als sie bei körperlich geschädigten Menschen angewandt wurde.
1953 wurde Reittherapie bei Kriegsverletzten  mit Beinamputationen angewandt und die Wirksamkeit erstmals dokumentiert.
1970 wurde schließlich das Kuratorium für Therapeutisches Reiten gegründet.





Bei der Reittherapie wirkt das Pferd als Medium zum Erreichen des individuellen Therapieziels des Klienten.
Durch die schaukelnde Bewegung wird der Klient nicht nur an die frühkindlichen Bedürfnisse (wie: Nähe, Körperkontakt und Wärme) erinnert, vielmehr imitiert der Pferdegang auch das Gangbild des Menschen und durch das aufrechte Sitzen werden gezielt bestimmte Muskelgruppen angesprochen und trainiert.